Recht auf Warenübertragung, Rückgabe der Waren

Bei Fernabsatzverträgen hat der Verbraucher das Recht, innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt der Ware ohne Angabe von Gründen vom Vertrag zurückzutreten. Die Ware muss innerhalb von 14 Tagen nach der Widerrufserklärung zurückgesendet werden. Dem Verbraucher entstehen durch den Widerruf lediglich die unmittelbaren Kosten der Rücksendung.

Bitte teilen Sie uns Ihre geplante Rücksendung schriftlich an die angegebene E-Mail-Adresse mit: hello@blendmeup.si Sie können Ihre Widerrufserklärung mithilfe des Rücksendeformulars oder durch eine eindeutige Erklärung, aus der klar hervorgeht, dass Sie vom Vertrag zurücktreten, abgeben. Die Widerrufserklärung gilt als fristgerecht abgegeben, wenn sie innerhalb der Widerrufsfrist abgeschickt wird. Die Beweislast für die Ausübung des Widerrufsrechts liegt beim Verbraucher.

Das Rücksendeformular finden Sie hier: BILDEN

Alle beim Anbieter www.blendmeup.si erworbenen Produkte sind retournierbar. Die Rückerstattung erfolgt unverzüglich, spätestens jedoch innerhalb von 14 Tagen nach Eingang der Widerrufserklärung. Der Verkäufer erstattet den Kaufpreis mit derselben Zahlungsmethode, die der Kunde verwendet hat, es sei denn, der Kunde hat ausdrücklich eine andere Zahlungsmethode gewünscht. Dem Kunden entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten.

Der Käufer muss die erhaltene Ware unbeschädigt und in der gleichen Menge zurücksenden, es sei denn, die Ware wurde ohne Verschulden des Käufers zerstört, beschädigt, ist verloren gegangen oder ihre Menge hat sich verringert. Bis zum Widerruf des Vertrags darf der Käufer die Ware uneingeschränkt nutzen; aufgrund der Natur des Online-Shops (Fernabsatzvertrag) hat er jedoch lediglich die Möglichkeit, den Kauf zu überdenken. Der Käufer darf das Produkt prüfen und alle notwendigen Tests durchführen, um seinen tatsächlichen Zustand festzustellen.

Um das Rückgaberecht besser zu verstehen, zitieren wir eine Erklärung der Marktaufsichtsbehörde (Quelle: Information – Bulletin der Handelskammer Sloweniens, 20. Januar 2012, Ausgabe 3): Beim Widerrufsrecht eines Fernabsatzvertrags ist es wichtig zu wissen, dass es sich um einen Widerruf des Vertrags handelt, unabhängig davon, ob die Ware selbst mangelhaft ist. Dieses Recht steht dem Verbraucher aufgrund der Natur des Vertrags – dem Abschluss eines Fernabsatzvertrags – zu. Das Widerrufsrecht beruht nicht darauf, dass der Verbraucher nicht weiß, was er kauft (im Prinzip weiß er auch bei anderen Artikeln, was er bestellt), sondern lediglich darauf, dass er innerhalb der gesetzlichen Frist über seine Entscheidung nachdenkt und, falls diese übereilt war, sie ändert und vom Vertrag zurücktritt. Es ist außerdem wichtig zu wissen, dass der Abschluss eines Fernabsatzvertrags dem Verbraucher keine weitergehenden Rechte einräumt als der Abschluss eines Vertrags auf herkömmlichem Wege (z. B. durch einen Besuch in einem Ladengeschäft). Der Verbraucher darf die erhaltene Ware bis zum Widerruf des Vertrags nicht ungehindert nutzen, da es sich nicht um einen Probekauf handelt, bei dem die Prüfung der Ware Voraussetzung für den Vertragserhalt wäre. Der Verbraucher darf die Ware daher nur in dem Umfang prüfen und testen, der unbedingt erforderlich ist, um ihren tatsächlichen Zustand festzustellen, wie es im Einzelhandel üblich ist. Jede darüber hinausgehende Prüfung gilt als Nutzung der Ware, wodurch der Verbraucher sein Widerrufsrecht verliert. Das Widerrufsrecht räumt dem Verbraucher keine weiteren Rechte ein, sondern lediglich die Möglichkeit, seine Kaufentscheidung auch nach Erhalt der Ware zu überdenken und, falls diese übereilt war, vom Vertrag zurückzutreten. Es berechtigt ihn jedoch nicht zur Nutzung der Ware.

Sofern die Vertragsparteien nichts anderes vereinbart haben, hat der Verbraucher kein Widerrufsrecht: - bei Verträgen, deren Gegenstand Waren sind, die nach genauen Anweisungen des Verbrauchers hergestellt wurden, die an seine persönlichen Bedürfnisse angepasst wurden, die aufgrund ihrer Beschaffenheit nicht zur Rücksendung geeignet sind, die verderblich sind oder deren Verfallsdatum bereits abgelaufen ist - bei Verträgen über die Lieferung von Audio- oder Videoaufnahmen oder Computerprogrammen, wenn der Verbraucher das Sicherheitssiegel geöffnet hat (wenn kein Siegel vorhanden ist, gilt dies, wenn der Käufer die Originalverpackung geöffnet hat).

Wird die Bestellung von einer juristischen oder natürlichen Person aufgegeben, die einer Erwerbstätigkeit nachgeht, unabhängig von ihrer Rechtsform oder Eigentumsverhältnissen, gelten die Bestimmungen dieses Kapitels nicht. In diesen Fällen werden wir Ihre Anträge auf Warenrückgabe individuell prüfen und dabei alle Gründe und Umstände bestmöglich berücksichtigen.